Auf ein Wort Klimafasten

Autor/Autorin

  • Hans-Gerd Martens

So ganz sind wir noch nicht in der Fastenzeit. Aber viele bereiten sich jetzt schon darauf vor. Am 22. Februar ist Aschermittwoch und der traditionelle Beginn der Passions- oder auch Fastenzeit. Sieben Wochen sind es dann noch bis Ostern. Und in diesen sieben Wochen verzichten viele Menschen aufs Rauchen, auf Alkohol oder auf irgendetwas anderes. Das biblische Vorbild liefert Jesus, der 40 Tage lang betend und fastend durch die Wüste zog.

Durch die Wüste zieht heute bei uns niemand mehr. Dafür sind allerdings in den vergangenen Jahren neue Fastenideen entstanden. Zum Beispiel das Klimafasten. Seit fünf Jahren macht da auch die Bremische Evangelische Kirche mit. Es geht darum, unser Leben klimafreundlicher zu gestalten. Energie sparen ja viele sowieso schon, weil Gas, Öl und Strom so teuer geworden sind.

Aber es gibt noch viele andere Ideen. Es geht zum Beispiel auch darum, Müll zu vermeiden, nicht mehr so viel wegzuschmeißen, dafür lieber alte Dinge tauschen und grundsätzlich darüber nachzudenken, ob ich das wirklich alles brauche, was ich einkaufe. Oder eine andere Klimafastenidee: mal darüber nachzudenken, ob ich immer alle Lampen zuhause einschalten muss. Außerdem: LED-Lampen verbrauchen deutlich weniger Strom als die alten Glühbirnen. Und für draußen: LEDs mit warmweißem Licht installieren, die ziehen weniger Insekten an.

Alle sieben Wochen der Klimafastenzeit haben einen eigenen Schwerpunkt. Einige Kirchen bieten dazu auch entsprechende Aktionen oder Gottesdienste an. Einfach suchen auf der Homepage der Bremischen Evangelischen Kirche. Koordinatorin für das Klimafasten in der Bremischen Kirche ist Susanne Fleischmann. Sie freut sich auf weitere Tipps und Anregungen aus den Gemeinden.

Dieses Thema im Programm: 12. Februar 2023, 7:40 Uhr

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