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Beat-Club mit Lutz Hanker

Auf ein Wort Freut Euch

Autor/Autorin

  • Dr. Andreas Gautier

Was ist das Besondere am Sonntag? Was macht den Sonntag anders und unterscheidet ihn von den Werktagen? Das wurde ich bei einer Fortbildung gefragt. Die Antwort der anderen Teilnehmenden überraschte mich. Für viele ist es das Frühstück! An den Werktagen muss das schnell gehen, praktisch sein. Häufig frühstücken die Familienmitglieder zu unterschiedlichen Zeiten. Der Letzte muss dann abräumen.

Sonntags ist das anders. Bei allen Teilnehmerinnen wurde sonntags gemeinsam gefrühstückt. Und bei allen gab es ein gemeinsames Highlight: das Ei. Ob gekocht, als Rührei oder Spiegelei, darin unterschieden sie sich zwar. Sonntags kommt bei allen aber ein Ei auf dem Tisch.

Der Advent setzt dann – zumindest bei uns zu Hause – noch einen drauf. Bevor das erste Brötchen angeschnitten wird, knobeln die Kinder untereinander aus, wer die Kerzen am Adventskranz anzündet. Und so kitschig das vielleicht klingt – wir singen dazu das Lied „Wir sagen Euch an den lieben Advent“. Heute dann also drei Strophen. Jeweils eine beim Anzünden jeder Kerze. Und drei Mal wird es heißen: "Freut euch ihr Christen, freuet euch sehr."

Und am dritten Advent ist diese Aufforderung sogar offiziell. Der heutige Sonntag heißt "Gaudete" – lateinisch "freut euch". Warum am dritten? Warum heute auf die Steigerung Sonntag und Advent noch eins oben draufsetzen?

Die Antwort liegt im Charakter der Adventszeit. Es ist eben noch nicht Weihnachten. Der Advent will besinnlich sein, nachdenklich machen über die Dinge, die uns wichtig sind. Über Jahrhunderte war es eine Zeit des Fastens und nicht der Weihnachtsmärkte. Und nun ist Halbzeit. Die Zeit zwischen dem ersten Advent und Weihnachten ist zur Hälfte geschafft. Heute können und sollen wir auf die erste Hälfte zurückblicken und die zweite Hälfte noch mal mit Schwung angehen. Aber nicht nur das. "Gaudete" ist eine Einladung an die Vorfreude auf Weihnachten.

Und so konnte auch schon der Apostel Paulus aus der Gefangenschaft heraus schreiben: "Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe." (Philipper 4,4-5) In einer Situation, die nicht viel Freude versprüht, macht er der Gemeinde in Philippi in Griechenland Mut und ermuntert sie, sich zu freuen. Denn er ist sich sicher, worauf er wartet. Er ist sich gewiss, was am Ende kommt.

Und so singen auch wir heute Morgen "Wir sagen Euch an den lieben Advent. Sehet, die dritte Kerze brennt. Nun tragt Eurer Güte hellen Schein weit in die dunkle Welt hinein. Freut Euch ihr Christen, freuet Euch sehr, schon ist nahe der Herr."

Dieses Thema im Programm: 11. Dezember 2022, 7:40 Uhr