Grüner wird's nicht Hasel und Nuss

Autor/Autorin

  • Melanie Öhlenbach

Im Herbst reifen die Haselnüsse im Garten und am Wegesrand. Melanie Öhlenbach stellt das Gehölz vor, das unkompliziert ist und einen vielfachen Nutzen hat.

Haselnüsse
Haselnussstrauch Bild: Imago | snowfieldphotography
Haselnüsse
Haselnussstrauch

Die Haselnuss

Im Herbst reifen die Haselnüsse im Garten und am Wegesrand. Melanie Öhlenbach stellt das Gehölz vor, das unkompliziert ist und einen vielfachen Nutzen hat.

Bild: Imago | snowfieldphotography

Wann kann ich Haselnüsse ernten?

Die Haupterntezeit der meisten Haselnüsse beginnt im September. Die Nüsse sind reif, wenn die Schale sich braun färbt und sie von den Ästen fallen – von allein oder geschüttelt, mit oder ohne Hüllblätter. Dann heißt es schnell sein, denn die Nüsse sind nicht nur bei uns, sondern auch bei kleinen Säugetieren und Vögeln wie Eichhörnchen, Mäusen, Siebenschläfern, Raben, Kleiber und Eichelhäherbeliebt. Vor dem Verzehr müssen die Nüsse vier bis acht Wochen luftig getrocknet werden.

Welche Haselarten sind bei uns verbreitet?

Im Garten und am Wegesrand findet man in der Regel wilde und Kulturformen der heimischen Gewöhnlichen Hasel (Corylus avellana) sowie der Lambertshasel (Corylus maxima). Die Sträucher werden circa fünf Meter hoch. Im Wald und in der Stadt wächst auch vermehrt die Baumhasel oder Türkische Hasel (Corylus colurna). Sie kann 20 Meter und höher werden. Wie die Lambertshasel stammt sie ursprünglich aus Südosteuropa und Westasien.

Wofür kann ich das Holz der Hasel verwenden?

Die geraden Haselruten eignen sich zum Bauen, da sie stabil und flexibel sind. Sie können sie zum Beispiel für Stützen, Sichtschutz und Zäune verwenden. Außerdem nutzt man das Holz zum Schnitzen, für Bögen, Wanderstöcke und Möbel.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Vormittag, 08. September 2023, 11:05 Uhr

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Der Abend mit Jörn Albrecht

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