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Der Mittag mit Lutz Hanker

Die größten Alben aller Zeiten "Odessey and Oracle" – die quietschbunte Seite der Sixties

Autorinnen und Autoren

Früher Flop – heute Top: Als The Zombies 1968 ihr Album "Odessey and oracle" veröffentlichten, wollte es niemand hören. Inzwischen ist es längst Kult und gilt als Meisterwerk des psychedelischen Pop. Und das trotz eines Schreibfehlers auf dem Flower-Power-Cover.

Das Cover des Albums "Odessey and Oracle"
Bild: CBS Records
Das Cover des Albums "Odessey and Oracle"

Die größten Alben aller Zeiten: The Zombies – Odessey and Oracle

Früher Flop – heute Top: Als The Zombies 1968 ihr Album "Odessey and oracle" veröffentlichten, wollte es niemand hören. Inzwischen ist es längst Kult.

Bild: CBS Records

Darum ist "Odessey and Oracle" eines der größten Alben aller Zeiten

Was haben The Zombies bloß falsch gemacht? Wie kann es sein, dass diese zwölf fluffigen Popnummern, alle exquisit arrangiert, 1968 auf taube Ohren stießen? Fragen, die ich nicht beantworten kann. Was ich aber weiß: Viel besser als auf "Odessey and Oracle" konnte britische Popmusik zu der Zeit kaum sein. Musikalisch kann man die Zombies vielleicht am ehesten irgendwo zwischen den Beatles und den Doors einordnen. Colin Blunstones weicher Gesang, dazu die jazzigen Keyboard-Sounds von Rod Argent. So klang damals keine andere Band. The Zombies waren unverwechselbar und doch wollte sie niemand hören.

Dabei hat dieser "üppige, barocke Kammer-Pop", wie ein Kritiker ihre Musik treffenderweise beschrieb, auch fast 55 Jahre später nichts von seiner Faszination verloren. Songs wie "Time Of The Season", "Brief Candles" oder "Beechwood Park" wirken immer noch frisch und überhaupt nicht altbacken. "Odessey and Oracle" – die quietschbunte Seite der Sixties.

The Zombies in den 60er-Jahren
Bild: DPA | Avalon/Retna/King Collection

Gut zu wissen

The Zombies gehören zu den größten Pechvögeln der Popgeschichte, deren verdienter Erfolg ausblieb. Gegründet werden sie 1961 von Rod Argent und Colin Blunstone in St. Albans bei London. Die ersten beiden Singles "She’s Not There" und "Tell Her No" werden direkt zu Hits. Leider können sie jedoch mit keiner der folgenden Singles und auch mit ihrem Debütalbum nicht an diesen Erfolg anknüpfen. Als 1968 das herausragende Album "Odessey and Oracle" erscheint, haben sich die Zombies bereits aufgelöst. Auch der Überraschungserfolg der Single-Auskopplung "Time Of The Season" sorgt nicht für eine vollständige Reunion. Nur einige der Bandmitglieder kommen kurzzeitig wieder zusammen. Ein drittes, bereits fertiggestelltes Album wird aber nicht veröffentlicht – denn sie trennen sich wieder.

1990 suchen sich Chris White, High Grundy und Colin Blunstone neue Musiker, um das Album "The Return Of The Zombies" aufzunehmen. Fortan erscheint jedes Zombies-Album in einer anderen Besetzung. Und was passierte zwischendurch? Rod Argent gründete schon 1968 parallel die Band Argent. Währenddessen wechselte Paul Atkinson die Seiten und arbeitete als A&R-Manager bei einer Plattenfirma. Er war es auch, der bei CBS die schwedische Popgruppe ABBA unter Vertrag nahm.

TitelLänge
Care of Cell 443:56
A Rose for Emily2:19
Maybe After He’s Gone2:33
Beechwood Park2:43
Brief Candles3:30
Hung Up on a Dream3:01
Changes3:19
I Want Her, She Wants Me2:51
This Will Be Our Year2:08
Butcher’s Tale2:47
Friends of Mine2:17
Time of the Season3:33

The Zombies: Odessey and Oracle
Columbia Records

VÖ: 19. April 1968

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Vormittag, 31. März 2022, 11:40 Uhr