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Das Wochenende aus Bremerhaven mit Ansgar Langhorst

Die größten Alben aller Zeiten Mit Jack Johnson auf der Wohlfühlwelle surfen

Autorinnen und Autoren

Dieser Mann kann nicht nur gut surfen, sondern auch wunderbare Songs schreiben: Jack Johnson. Sein Album „In between dreams“ überzeugt mit sanftem Folk-Pop, der sofort in die Ohren geht. „Die größten Alben aller Zeiten“ - Bernd Schleßelmann über „In between dreams“.

Albumcover: Jack Johnson "In Between Dreams"
Bild: Universal Music
Albumcover: Jack Johnson "In Between Dreams"

Die größten Alben aller Zeiten: Jack Johnson "Inbetween Dreams"

Dieser Mann kann nicht nur gut surfen, sondern auch wunderbare Songs schreiben: Jack Johnson. Sein Album „In between dreams“ überzeugt mit sanftem Folk-Pop.

Bild: Universal Music

Darum ist „In between dreams“ eines der größten Alben aller Zeiten

Dieses Album strahlt eine unglaubliche Leichtigkeit aus – es ist die pure Entspannung, die von den 14 Songs ausgeht. Wer wie Jack Johnson auf Hawaii lebt und den ganzen Tag in Shorts und T-Shirt durch die Gegend läuft, kann eben keinen Stress haben. Denkt man jedenfalls. Und es wirkt auch alles sehr authentisch und sinnlich: Handgemachter, eingängiger Folk-Pop, bei dem man eigentlich sofort mitsingen oder zumindest mitsummen kann. Das ist ja auch schon mal eine Kunst, die nicht alle Singer/Songwriter beherrschen.

Ich zumindest bekomme sofort gute Laune, wenn ich Stücke wie „Breakdown“ oder „Banana pancakes“ höre. Da ist diese Stimme, die sehr weich und unaufdringlich klingt. Dann ist da natürlich die Gitarre. Und ab und zu kommen ein Klavier oder ein Akkordeon dazu. Reicht doch. Revolutionär neu ist das nicht - soll es aber auch nicht sein. Vergleiche mit Bob Dylan? Sind völlig fehl am Platz. Und Jack Johnson selbst hält davon auch überhaupt nichts. Aber so lässig wie J.J. Cale ist der Meister-Surfer schon. „In between dreams“ – ein traumhaftes Album zum Zurücklehnen und Genießen.

Jack Johnson mit Gitarre
Bild: Imago | Everett Collection

Gut zu wissen

Sänger Jack Johnson mit Gitarre und Mikro
Bild: Imago | Everett Collection

Ursprünglich wollte Jack Johnson Profisurfer werden. Bereits im Alter von fünf Jahren stand er das erste Mal auf dem Board - und er wurde richtig erfolgreich in seinem Sport. Als Schüler hatte er einen Profivertrag in der Tasche und trainierte regelmäßig auf der hawaiianischen Insel O'ahu. Er war sogar der jüngste Endrundenteilnehmer bei einem weltbekannten Surf-Event. Mit 17 Jahren hatte Jack Johnson allerdings bei den "Pipeline-Masters" auf Hawaii einen schweren Unfall: "Mich hatte eine Böe erfasst und der anschließende Wipe-out endete auf dem Riff. Das ging so schnell, ich hatte null Chance zu reagieren. Die Ärzte im Krankenhaus sprachen von einem Wunder, dass ich überhaupt noch lebe, denn ich hatte mir im ganzen Körper Knochenbrüche zugezogen, Schädelfraktur inklusive." Drei Monate lag er nach dem Unfall im Krankenhaus: "Jedenfalls kamen mir damals zum ersten Mal ernsthafte Gedanken, etwas anderes als Surfen auszuprobieren. Ich habe in der Zeit im Krankenhaus dann mein Gitarrenspiel perfektioniert." Nach seiner Genesung hängte Jack Johnson dann seine Profisurfer-Karriere an den Nagel und seit über 20 Jahren surft er lieber auf den Erfolgswellen des Musikbusiness. 

Jack Johnson "Inbetween Dreams"
Universal
VÖ: 28.02.2005

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Vormittag, 27. Oktober 2022, 11:45 Uhr