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Die größten Alben aller Zeiten Das macht Herbert Grönemeyers – "Mensch" so großartig

Autoren

Kein Album in Deutschland war erfolgreicher: "Mensch" von Herbert Grönemeyer wurde über drei Millionen Mal verkauft. Für den Musiker war es ein umjubeltes Comeback nach vier Jahren Pause. Mit den Songs verarbeitete er den Tod seiner Frau und seines Bruders, die 1998 innerhalb weniger Tage gestorben waren.

Albumcover: Herbert Grönemeyer - "Mensch"
Albumcover "Mensch" Bild: Grönland

Die größten Alben aller Zeiten: Herbert Grönemeyer – Mensch

Für den Musiker war es ein umjubeltes Comeback nach vier Jahren Pause. Mit den Songs verarbeitete er den Tod seiner Frau und seines Bruders, die 1998 innerhalb weniger Tage gestorben waren.

Audio vom 1. April 2021
Albumcover: Herbert Grönemeyer - "Mensch"
Albumcover "Mensch" Bild: Grönland

Darum ist "Mensch" eines der größten Alben aller Zeiten

"Und der Mensch heißt Mensch. Weil er irrt und weil er kämpft. Und weil er hofft und liebt. Weil er mitfühlt und vergibt. Und weil er lacht und weil er lebt. Du fehlst": Mit diesen ergreifenden Worten verabschiedete sich Herbert Grönemeyer 2002 von seiner Frau. Allein der Titelsong des Albums berührte Millionen Menschen und setzte neue Akzente in der deutschen Popmusik. Verlust, Trauer, Einsamkeit sind die zentralen Themen auf "Mensch". Grönemeyer überzeugt mit tiefgründigen Texten, die nachdenklich stimmen. Trotzdem lässt er sich seinen trotzigen Optimismus nicht nehmen und rät an anderer Stelle: "Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht". Seine Zuversicht ist an lyrische Bilder vom Wasser geknüpft, an Regen und Meer. Auch musikalisch lässt sich Grönemeyer nicht in eine einzige Schublade stecken. Neben sanften Balladen gibt es ebenso schnörkellosen Rock und minimalistische Elektro-Klänge zu hören.

Herbert Grönemeyer singt bei einem Auftritt.
Herbert Grönemeyer singt bei einem Auftritt Bild: DPA | Hendrik Schmidt

Gut zu wissen

Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. "Weiß man, wie oft ein Herz brechen kann?" - eine der bekanntesten Zeilen aus dem Song "Demo (letzter Tag)". Doch fast hätte diese Nummer es gar nicht auf das Album geschafft, denn sie wurde erst in allerletzter Sekunde aufgenommen – eben am letzten Tag. Am nächsten Tag sollte die Platte zum Mastern, also zum Feinschliff. Auf der Fahrt dorthin habe Grönemeyer noch mit seinem Produzenten Alex Silva diskutiert, ob der Track nun auf die Platte soll oder nicht. Silva war strikt dagegen, doch Grönemeyer selbst setzte sich für den Song ein. Sein Kompromissvorschlag: den Titel einfach "Demo (letzter Tag)" nennen. Denn wenn alle ihn so schlecht fänden, hätte man wenigstens die Umstände direkt erklärt. Doch die Sorge war umsonst, sein Bauchgefühl hatte den Sänger nicht im Stich gelassen: "Demo (letzter Tag)" ist bis heute einer der beliebtesten Songs von Herbert Grönemeyer. Übrigens: Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, ist es nicht das letzte Stück des Albums. Nach ein paar Minuten Stille folgt nämlich noch ein sogenannter Hidden Track. Und der stammt von Grönemeyers Sohn Felix und dessen Band.

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Die Songs

TitelDauer
Mensch4:28
Neuland3:40
Der Weg4:20
Viertel vor4:24
Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht!4:45
Unbewohnt5:06
Dort und hier2:34
Blick zurück5:55
Kein Pokal4:34
Zum Meer5:40
Demo (Letzter Tag)3:27

Herbert Grönemeyer – Mensch
Grönland
VÖ: 30. August 2002

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Vormittag, 1. April 2021, 11:45 Uhr