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Der Samstagabend mit Sabine Szimanski

Auf ein Wort Es ist Advent

Es ist Advent. Mit diesem ersten Adventssonntag beginnt die Zeit, in der sich die Christenheit auf Weihnachten vorbereitet. Was für mich dabei nicht fehlen darf, sind die Adventslieder.
 

"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit,

ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich,

der Heil und Leben mit sich bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt:

Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat."

Das ist ein wuchtiges Lied, ich stelle mir Pauken und Fanfaren vor: Tor auf machen, Türen aufreißen, hier kommt ein König! Der Herr der Herrlichkeit sogar – machtvolle, majestätische Bilder sind das. Sie stammen aus der Bibel, aus dem 24. Psalm. Darin wird Gott erwartet: besungen als der Herr der Heerscharen, als ein König der Ehre.

Die weiteren Strophen singen von einem gerechten Helfer, sanftmütig, barmherzig und heilig.

Keine Frage – hier wird der erwachsene Jesus besungen, dessen Majestät sich in Liebe, Güte und Freundlichkeit gezeigt hat, nicht in herrschaftlichem Verhalten.

Doch die Sehnsucht nach einem machtvollen König, der das Regiment übernimmt, diese Sehnsucht ist Jesus am Ende seiner irdischen Laufbahn schließlich zum Verhängnis geworden. Als er in Jerusalem einzog zum jüdischen Passahfest, sehr unköniglich auf einem Esel reitend, da warfen die Leute ihm Palmzweige auf den Weg. Es wurde deutlich, wie sehr sich sein Volk nach einem starken König sehnte, nach einem, der die Macht übernimmt.
Diese Sehnsucht hat Jesus nicht erfüllt. Gekreuzigt wurde er schließlich mit einem Schild über seinem Kopf, das ihn verhöhnte als "König der Juden". 

Die Adventszeit bereitet auf die Ankunft Jesu vor. Kommt er als ein König?
Vielleicht – Dann aber als einer, der ganz anders ist.

Dieses Thema im Programm: 28. November 2021, 7:45 Uhr