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Der Morgen mit Andreas Schnur und Anja Kwijas

Auf ein Wort Erstkommunion trotz Corona

Es ist jammerschade, aber wegen Corona nicht zu ändern. Üblicherweise wird in den Wochen nach Ostern die Erstkommunion in der katholischen Kirche gefeiert. Aber wie im Vorjahr ist auch in diesem Jahr vieles anders. Wegen Corona. Wegen der Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln und Hygienebedingungen.

Nur wenige Familien waren und sind deshalb in diesem Frühjahr dabei – in einer Bremer Gemeinde mal eine Gruppe von drei Kindern – und mal sind es fünf Erstkommunionkinder pro Gottesdienst. Leider nicht mehr. Aber alle, die dabei sind, haben sich auf diesen besonderen Tag vorbereitet, oft monatelang.

Gerade in jüngster Zeit geschah das häufig ganz überwiegend digital. Mit Erwachsenen haben sie über ihren Glauben gesprochen, über ihre Freuden, ihre Sorgen und auch über ihre Ängste. Und über den nächsten großen religiösen Schritt nach der Taufe. Schließlich über die Verwandlung von Brot und Wein. Darüber, was ihnen Gott bedeutet, wie er ihnen nahe ist, gerade in Zeiten der Corona-Pandemie. Und nun gehören die Kinder noch mehr zur Gemeinschaft der Gläubigen dazu.

Erstkommunion – das ist ein besonderer, auch aufregender Tag. Dann nehmen die Mädchen und Jungen zum ersten Mal in einem katholischen Gottesdienst die geweihte Hostie in den Mund. Viele ältere Christen erinnern sich noch gut an ihre Erstkommunion. Áuch wegen der Geschenke. Aber längst nicht nur. Sondern vor allem wegen der Gemeinschaft. Ein festlicher Tag, an dem viele Mädchen ein weißes Kleid anziehen und Jungen einen schwarzen Anzug. Ein Tag, an dem sie eine geschmückte Kerze tragen. Und an dem sich Verwandte, Nachbarn, Mitschüler mitfreuen.

Vor Corona war dieser Tag mit einem großen Familienfest verbunden. Mit in den Gottesdienst kamen dann Eltern, Geschwister, Großeltern und weitere Verwandte. Das musste im vergangenen Jahr zwangsläufig anders sein – und muss es in diesem Jahr leider auch noch. Mit Maskenpflicht, ohne Gemeindegesang, auf Distanz. Einige Familien haben daher die Feier der Erstkommunion noch einmal verschoben. Ihnen war die Unsicherheit bei der Planung einfach zu groß.

Das ist nur zu verständlich. Und dennoch ist es gut, dass in diesem Jahr Kinder auch in Bremen zur Erstkommunion kommen und der Tag gefeiert wird, trotz allem, und sei es nur im kleinen Kreis und mit Abstand. Damit nicht nur die Kinder spüren: Jesus ist ihr Freund und immer für sie da.

Dieses Thema im Programm: 25. April 2021, 7:40 Uhr