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Der Morgen mit Andreas Schnur und Anja Kwijas

Auf ein Wort Cats

Autoren

  • Pastorin Jeannette Querfurth

Mungojerry und Rumpleteazer. Zwei Kater treiben ihr Unwesen im Musical Cats. Heute vor 35 Jahren fand die deutsche Uraufführung auf der Hamburger Reeperbahn statt. Eine Erfolgsgeschichte. In 15 Jahren sahen und hörten fast sieben Millionen Zuschauer begeistert Rum Tum Tugger, Grizzabella und die frechen Mungojerry und Rumpleteazer.

Katzen sind nicht nur im Musical eine Erfolgsgeschichte. Die Deutschen lieben ihre Stubentiger. Nirgendwo sonst in Europa gibt es so viele Hauskatzen. 15 bis 17 Millionen werden geschätzt.

Im letzten Jahr sind noch einmal einige Hunderttausende dazu gekommen. Die Pandemie und der Lockdown haben viele Menschen einsam gemacht. Die vierbeinigen und flauschigen Mitbewohner werden zur tierischen Gesellschaft und trösten zärtlich über die Einsamkeit hinweg. Wenn man keine Freunde treffen und nicht in den Urlaub fahren darf, kann man immerhin mit Mieze kuscheln und plaudern. Sie hört sich alles an, was man in der Pandemie zu klagen hat. Aber was, wenn die Corona-Gefahr vorbei ist? Wenn das Leben normaler wird und Treffen mit Freunden und Familie wieder Alltag sind. Was wird dann mit den vierbeinigen Seelentröstern aus der Pandemiezeit? Der Bremer Tierschutzverein hat in dieser Woche die Befürchtung geäußert, dass viele der Tiere, die im letzten Jahr als Trost und zur Gesellschaft angeschafft wurden, am Ende im Tierheim landen, wenn man sie nicht mehr braucht. Das wäre bitter.

Die Bibel kennt keine Katzen. Es dürfte welche gegeben haben, aber sie waren den Schreibern der Bibel keine Zeile wert. Schade eigentlich. Ganz anders der heilige Franz von Assisi. Die Tiere waren für ihn Brüder und Schwestern, Geschöpfe Gottes wie die Menschen auch. Er behandelte sie daher mit Achtung und Liebe. Auch der Theologe und Arzt Albert Schweitzer liebte sie: Er sagte: "Manchmal ist uns ein Tier ein Beispiel der Treue, zu der wir vielleicht nicht fähig gewesen wären."

Ich hoffe sehr, dass viele Menschen, die sich im letzten Jahr von Miez und Bello haben trösten lassen, diesen Tieren dann doch die Treue halten, wenn das Leben wieder freier wird. Auch wenn sie manchmal so frech sind wie Mungojerrie und Rumpleteazer.

Dieses Thema im Programm: 18. April 2021, 7:40 Uhr