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Der Sonntagabend mit Norbert Kuntze

Best-of "Album der Woche" 2021 Die 4 besten Alben des Jahres

Autor

Musikredakteur Christian Höltge sucht für Sie unter den unzähligen Neuerscheinungen in der Musikwelt regelmäßig die Glanzlichter. Warum Sting, Yola, Quinn Sullivan und The Lathums besonders dieses Jahr funkelten, erklärt er hier.

Der 2021er-Jahrgang unserer "Alben der Woche" ist für mich geprägt von beflügelnden Neuentdeckungen und eindrucksvollen Künstlergesprächen. Vielversprechende junge Ausnahmestimmen wie Celeste sind dabei gewesen, ebenso aber auch alte Hasen wie der 76-jährige Rod Stewart, der es einfach immer noch drauf hat. Es gab Überraschungen wie Kiss-Sänger Paul Stanley, der auch Soul kann, oder Martin & Garp, die den kalifornischen Sound einfach in ihre niederländische Heimat verpflanzen. Die nach wie vor andauernde Pandemie hat zwar gehörige Lücken in den Veröffentlichungskalender gerissen, aber alles in allem haben doch viele Musikerinnen und Musiker sich nicht unterkriegen lassen und sind mit sprühender Kreativität gegen den Lockdown angegangen. Und hier sind sie nun, meine vier "Best Of Album der Woche 2021"!  

Meine Nummer 4: Quinn Sullivan “Wide Awake“ - Song “Baby Please“

Albumcover Quinn Sullivan - Wide Awake
Bild: Rough Trade

Mit gerade einmal 22 Jahren noch so jung, aber an seinem Instrument, der Gitarre, fit wie ein altgedienter Profi: das ist Quinn Sullivan. “Wide Awake“ heißt sein Album, welches mich „hellwach“ hat werden lassen. Dieser Ausnahmemusiker aus Massachusetts ist in der Tat sehr wach, wenn es um seine Songs geht, und beweist locker, dass er musikalisch schon auf eigenen Beinen stehen kann. Daher ist Quinn Sullivan meine Nummer 4 des Album-Jahrgangs 2021, welcher somit auch wunderbar lässige Töne zu bieten hat: “Baby Please“!

Meine Nummer 3: Yola ”Stand For Myself”

Album der Woche Yola
Yola - Stand For Myself Bild: Concord

Mein persönliches Stimmwunder 2021 habe ich in Person der englischen Sängerin Yola erlebt. Yolas fulminanter Gesang ist mir wie ein Blitz unter die Haut gefahren und hat mich schier elektrisiert. Was auf ihrem Album “Stand For Myself“ im von Dan Auerbach so virtuos gewobenen Soundgewand an unterschiedlichen Stimmfärbungen zwischen Samt und Stahl aufblüht, muss man einfach beeindruckend nennen. Yolas starke musikalische Statements sind meine Nummer 3 in diesem Jahr – und bei “Great Divide“ geht mir das Herz auf!

Meine Nummer 2: The Lathums ”How Beautiful Life Can Be”

The Lathums Albumcover "How Beautiful Life Can Be"
The Lathums Bild: Universal Music

Die große musikalische Unbeschwertheit des Jahres 2021 brachten für mich The Lathums aus dem Nordwesten Englands mit. Meine diesjährige Nummer 2 belegen also diese vier Jungs aus Wigan, die mit herrlichem Gitarrengeklingel und kurzen, knackigen Songs die Herzen zum Leuchten bringen. “How Beautiful Life Can Be“ hat das Quartett um Songschreiber und Frontmann Alex Moore sein Chartstürmer-Album genannt – trotz, oder gerade wegen dieser dunklen Zeiten. Der Titelsong bringt dann auch ganz viel Licht mit.

Meine Nummer 1: Sting ”The Bridge”

Das Cover vom neuen Sting-Album "The Bridge"
Bild: Interscope

Jetzt ist er schon 70 geworden und immer noch für musikalische Überraschungen gut: Sting! Er hat mich mit seinem Album “The Bridge“ von Anfang bis Ende überzeugt und ist meine diesjährige Nummer 1. Stings Suche nach einer Brücke in eine hellere Zukunft steckt voller Geschichten, bringt ganz unterschiedliche Sounds zusammen und baut natürlich auf feinstem Songwriting auf. Wenn all diese Facetten dann auch noch im persönlichen Gespräch zutage treten, dann schlägt das Musikredakteursherz einfach höher. “Rushing Water“ heißt Stings Song, der immer wieder aufs Neue meine Lebensgeister weckt!  

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Nachmittag, 22. November 2021, 16:40 Uhr