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Der Abend mit Katharina Mild

Der Parzellist So schafft unser Parzellist den richtigen Nährboden für eine Blühwiese

Der Parzellist Jens Schellhass mit Erde in seinen Händen

So schafft unser Parzellist den richtigen Nährboden für eine Blühwiese

Schwarze Fingernägel vom Graben und Zupfen ungeliebten Wurzelwerks und gelber Sand zum Abmagern des Bodens: Unser Parzellist schafft den richtigen Nährboden für eine Blühwiese.

Bild: Radio Bremen | Jens Schellhass

Informationen zum Audio

Fehler können passieren, aber wir sollten sie erkennen, und die Folgen, so gut es geht, aus der Welt räumen. Unser Parzellist hat in dieser Beziehung nun sein Bestes gegeben.

Seit Jahren will er eine Blühwiese, aber die Samen haben nie so recht gefruchtet. Er hatte die falschen Bedingungen im Boden geschaffen. Der Kompost für die bunten Blumen war gut gemeint, aber völlig falsch. Denn: Je mehr Nährstoffe sich im Boden befinden, umso geringer ist die Blütenvielfalt. Denken Sie nur an die bunten Gebirgswiesen: Sie gedeihen dort am besten, wo Landwirte nicht düngen. Deshalb hat unser Gartenfreund einem Teil seines Gartens nun eine Diät angeordnet.

Zunächst hat er das Beet umgegraben und den Wildwuchs bis auf jede kleinste Wurzel entfernt. Die oberste Humusschicht hat er abgetragen und mit Sand und feinem Kies aufgefüllt. Mit einer Harke werden Erde, Sand und Kies miteinander vermengt und eingeebnet. Dann kommt der Samen drauf – am besten solcher aus der Region, und der wird mit einer Schaufel festgeklopft oder gewalzt, auf keinen Fall mit Erde bedeckt. Nun braucht unser Parzellist nur noch Geduld. Bis seine Blumenwiese in ihrer vollen Pracht erscheint, können leicht mehrere Jahre ins Land gehen. Gemäht wird dann höchstens ein- bis zweimal im Jahr. Der Schnitt landet dann auf dem Kompost, nicht auf der Wiese, damit sie langfristig weiter abmagern kann. So entsteht Vielfalt.