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Nachtprogramm

Der Parzellist Weil Wasser wirklich wertvoll wird

Der Parzellist Jens Schellhass gießt seine Pflanzen mit dem Gartenschlauch
Unser Parzellist hat einen langen Strahl, denn lieber gießt er viel und gezielt als kurz und flächig.

Weil Wasser wirklich wertvoll wird

So wie die Natur dürsten auch unsere Gärten nach Wasser. Weil es aber knapp ist, sollten wir sorgsam damit umgehen. Unser Parzellist sagt Ihnen, wie es geht.

Bild: Radio Bremen | Schellhass

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So wie die Natur dürsten auch unsere Gärten nach Wasser. Weil es aber knapp ist, sollten wir sorgsam damit umgehen. Unser Parzellist sagt Ihnen, wie es geht.

Wasser wird derzeit immer knapper. Seit Jahren hat es nicht ausreichend geregnet, und seit langem rufen auch die Wasserversorger dazu auf, Wasser zu sparen. Unser Parzellist nimmt diesen Aufruf natürlich erst, aber er möchte natürlich trotzdem nicht, dass sein Garten zur Wüste wird. Darum hat er sich schlau gemacht, wie er seine Pflänzchen wassersparend durch den Sommer bringt.

Die Wälder sind trocken, die Felder sind trocken und natürlich sind es unsere Gärten auch. Also heißt es: Gießen. Um mit dem wertvollsten unserer Lebensmittel sorgsam umzugehen, sollten wir Wasser sparsam und gezielt einsetzen.

Nach dem Gießen kurz Durchhaken

Der vielleicht wertvollste Tipp ist vor allem für Langschläfer sicherlich der härteste: Am besten gießen Sie früh morgens, eine Stunde vor Sonnenaufgang. Dann ist der Boden verhältnismäßig kühl und es verdunstet am wenigsten. Heißt: Das Wasser kommt wirklich den Pflanzen zu Gute. Außerdem gilt: Möglichst lange und ausgiebig gießen und dafür seltener.

Gießen Sie häufig und wenig, bilden die Pflanzen ihre Wurzeln lediglich an der Oberfläche aus. Kurze Trockenheit, zum Beispiel wenn Sie im Urlaub sind, überstehen sie dann nicht. Gießen Sie ausgiebig, bleibt die Feuchtigkeit länger im Boden und die Pflanzen bilden tiefere Wurzeln. Nach dem Wässern sollten Sie Ihre Beete kurz durchhaken, um die Oberfläche zu brechen. So hält sich die Feuchtigkeit.

Stellen Sie Regentonnen auf, um Wasser zu sammeln, wenn es regnet. So sparen Sie wertvolles Trink-, beziehungsweise Grundwasser.

Mulch und Heckensträucher als Helfer

Gießen Sie gezielt, das heißt Rasen darf durchtrocknen. Er erholt sich in der Regel nach wenigen Wochen. Lassen Sie das Gras wachsen, wenn es wächst. So holt es sich leichter Feuchtigkeit in Form von Tau aus der Luft. Wenn deshalb derzeit kein Grasschnitt zum Mulchen zur Verfügung steht, mulchen Sie mit Ihrem Heckenschnitt. So bleibt die Erde feucht. Außerdem hat sich Muschelmulch als wertvolle Hilfe erwiesen, um Feuchtigkeit in der Erde zu halten.

Im Übrigen gilt: Je dichter Ihre Beete bewachsen sind und je weniger nackte Erde zu sehen ist, umso besser kann sich das Wasser im Boden halten. Stauden eignen sich dafür ausgezeichnet. Außerdem verdrängen Sie ungeliebte Wildkräuter. Mittelfristig sollten Sie heimische Heckensträucher anlegen, denn sie nehmen dem Wind die Energie und sorgen für Schatten.

Schließlich sollten Sie auch an Vögel, Insekten und andere Gartentiere denken. Sie freuen sich über eine flache Wassertränke. Legen Sie ein paar Steine, Stöcker oder Moos hinein, finden Bienen & Co. einen komfortablen Landeplatz.