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Grüße und Musik mit Britta Uphoff

Der Parzellist Eine Rose wird eine Rose

Unser Parzellist hat einen Steckling in eine Kartoffel gesteckt. So hofft er, dass in wenigen Wochen aus einer Rose eine Rose wird.
Unser Parzellist hat einen Steckling in eine Kartoffel gesteckt. So hofft er, dass in wenigen Wochen aus einer Rose eine Rose wird.

Eine Rose wird eine Rose

Unser Parzellist hat seiner Liebsten eine Rose geschenkt. Weil sie sich so sehr darüber freute, hat er entschieden, aus der Schnittblume eine Pflanze zu ziehen.

Bild: Radio Bremen | Jens Schellhass

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Unser Parzellist hat seiner Liebsten eine Rose geschenkt. Weil sie sich so sehr darüber freute, hat er entschieden, aus der Schnittblume eine Pflanze zu ziehen.

Wie nett unser Parzellist sein kann. Jetzt hat er seiner Liebsten eine Rose geschenkt. Und weil sie sich so sehr darüber freute, hat er ihr einfach die Blüte abgeschnitten. So entsteht ein Steckling, aus dem, mit etwas Glück, in einigen Wochen eine stattliche Rosenpflanze entsteht.

Am besten funktioniert es mit wilden Rosenarten. Je edler die Rose, umso größer ist das Risiko zu scheitern. Dann heißt es eben: Neuer Versuch. Im Prinzip geht aber alles ganz einfach.

Der Trieb sollte möglichst dick wie ein Bleistift sein. Die Blüte wird unterhalb des ersten Blattes und oberhalb des nächsten, darunter liegenden Auges abgeschnitten. Der Trieb sollte mindestens zwei Augen aufweisen, also Knospen, aus denen später Blätter entstehen. Das untere Ende des Triebes wird im 45-Grad-Winkel geschnitten. So kann der empfindliche Steckling am besten Wasser saugen. Und dann rein in die Erde. Die sollte stets feucht gehalten werden aber nicht nass.

Um sich die Sache mit dem Gießen ein wenig zu erleichtern, können Sie den Steckling in ein vorgebohrtes Loch einer Kartoffel stecken. Zusammen wird dann beides in die Erde gebracht. Der Trieb sollte fest in der Kartoffel stecken. Vorteil: Die Kartoffel spendet der Rose Wasser, sodass Sie es mit dem Gießen nicht ganz so ernst nehmen müssen. Nachteil: Oft genug sprießt dann statt der Rose die Kartoffel.

Der Versuch mit dem Rosensteckling ist geglückt, wenn der Trieb grün bleibt und nach einigen Wochen Blätter sprießen. Dann sollte er in seinem ersten Winter noch vor Frost geschützt werden. Wird das Stöckchen braun oder schwarz, ist er abgestorben. Dann ist der Versuch gescheitert.

Lassen Sie die Blätter am Stiel, können Sie dem Steckling leicht ein Gewächshaus bauen. Entfernen Sie den Boden einer Plastikflasche und stülpen sie über den Steckling. Ab und zu sollte gelüftet werden, damit der kleine Schützling nicht schimmelt. Sie können aber auch alle Blätter entfernen. Dann braucht es kein Flaschen-Gewächshaus. Der Prozess bis Wurzeln wachsen dauert dann nur etwas länger.

Autor/Autorin

  • Jens Schellhass