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Das Wochenende mit Ariane Wirth

Der Parzellist Schlimmer geht's immer

Schlimmer geht's immer

Audio vom 4. August 2021
Der Parzellist Jens Schellhass und neben ihm ein Bier
Unser Parzellist grüßt mit einem Selfie aus seinem Kleingarten - eine Momentaufnahme. Eigentlich wollte er Pause machen, aber dann kam eben doch eine ganze Menge Arbeit dazwischen. Bild: Radio Bremen | Jens Schellhass

Die Liebste unseres Parzellisten musste leidvoll erfahren, was es heißt, wenn Kräuter wie Quecke, Ackerwinde und Giersch die Macht im Garten übernehmen.

Informationen zum Audio

Die Liebste unseres Parzellisten musste leidvoll erfahren, was es heißt, wenn Kräuter wie Quecke, Ackerwinde und Giersch die Macht im Garten übernehmen.

Beinahe wäre es unserem Parzellisten in dieser Folge schwer gefallen, einen guten Rat parat zu haben. Er wollte sich einfach nur erholen - im Liegestuhl und mit Kaltgetränk. Schließlich sollte ein Garten auch als Ort der Ruhe genutzt werden. Letztlich war es dann seine Liebste, die ihn vom alten Schlendrian befreite, denn sie hat es sehr viel härter getroffen als ihn. Ihre große Lehre dieser Tage: Immer dran bleiben.

Die Liebste unseres Gartenfreundes war bei Schwiegereltern im Sauerland. Vier Tage hat sie versucht, im elterlichen Gemüsegarten Gras und Giersch Herr zu werden, sie hat es nicht geschafft. Und genau deshalb hat sie unseren Parzellisten zu Arbeit angetrieben - Rasen mähen, verblühte Rosen schneiden, Unkraut zupfen. Denn: Wer nicht auf dem Laufenden bleibt, ist bald nicht mehr Herr seines Gartens, und das gilt auch für so genannte Naturgärten mit Blühwiesen und Bienenstauden. Ein angelegter Garten ist nämlich immer auch Kulturlandschaft. Wird jedes Grün seinem Schicksal überlassen, nehmen am Ende möglicherweise Kräuter überhand, die nützliche Pflanzen überwuchern und schließlich abtöten. Ackerwinde, Giersch und Quecke sind solche Pflanzen, die mit ihren langen Wurzelsträngen kaum zu bewältigen sind. Jedes kleine Wurzelstückchen muss aus dem Boden, da es sonst gnadenlos von neuem zu sprießen beginnt. Daher gilt, wie im Leben, auch für einige Unkräuter: Initiis resistere, wehret des Anfängen. Das spart am Ende eine Menge Arbeit.